In diesem Schuljahr starten wir an der Lambertischule mit einem neuen Projekt zur Stärkung der Selbstbehauptung im zweiten Schuljahr. Als Projektleiter kommen Frau Kirsten Weyand und Herr Dirk Achterwinter an vier Tagen in die Klasse. Vorab sind die Eltern auf einem Elternabend über die Methoden und Ziele unterhaltsam informiert worden.

Hier das Konzept:

Präventionsprojekt zur Stärkung von Jungen und Mädchen und eines guten Miteinanders in der Klasse

Kirsten Weyand, u.a. Verhaltenstrainerin, Dirk Achterwinter, Diplom Pädagoge

Kontakt Kirsten Weyand:

Erlenweg 2

59302 Oelde

02522  61560

Kurzkonzept  Prävention an Grundschulen:

Ein Präventions-Projekt mit mehreren Schwerpunkten:

  • sexuelle Übergriffe
  • Mädchen- Jungenförderung
  • Miteinander, für einander, für eine gute Gemeinschaft
  • Aktivierung der eigenen Ressourcen

Dieses Präventionskonzept an Grundschulen hat den Schwerpunkt des Schutzes von sexueller Grenzverletzung. Parallel geht es auch um Selbstwertstärkung und um Stärkung der Klassengemeinschaft.

Im Mittelpunkt dieses Präventionsansatzes stehen Wertschätzung, als pädagogische Grundhaltung und die empathische Vermittlung der eigenen Fähigkeiten im Kontext der Klassengemeinschaft.

Kinder sollen darin gestärkt werden, ihre eigene Selbstwirksamkeit und ihre eigene Wichtigkeit zu erfahren.

In der direkten Arbeiten mit den Kindern werden die Hintergründe und Sachverhalte von sexuellen Grenzverletzungen kindgerecht mit einfacher Sprache und in spielerischer Form vermittelt.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt zudem in der Stärkung der kindlichen Wahrnehmung.

Eltern, Lehrer*innen und Kinder sollen parallel Informationen zu diesem Projekt, mit all seinen Inhalten, erhalten und in einen kreativen Austausch miteinander kommen.

Schwierige Themen sollen besprechbar werden.

Das, was mit Worten benennbar ist, kann auch vermittelt werden.

Es wird im Projekt auch immer wieder in einer Jungengruppe und einer Mädchengruppe gearbeitet.

Mädchen sind anders und Jungen auch, die jeweiligen geschlechtsspezifischen Aspekte von Prävention sollen so berücksichtigt und umgesetzt werden.

Die Klassengemeinschaft wird durch kreative gemeinsame Aktionen gestärkt. Die vorhandenen Ressourcen werden so aktiviert.

Die teilnehmenden Lehrer*innen sind anwesend und werden direkt in das Projekt mit einbezogen.

Gerne, nach Absprache, können z.B. Fotos gemacht werden, um so eine kleine Dokumentation erstellen zu können.

An dem Elternabend werden die Inhalte des Projektes dargestellt.

Die Eltern sind eingeladen genau dieselben Methoden zu erleben wie ihre Kinder. Es wird also ein Elternabend mit Bewegung und Lachen.

Ausprobieren, erfahren, ist oft der direktere Weg, um Erfahrungen machen zu können.

Dies gilt sowohl für die Arbeit in den Schulklassen, als für die Konzeption des Elternabends, so dass die anwesenden Eltern die Methoden aus dem Projekt direkt erleben können.

Sexuelle Gewalt ist ein so angstbesetztes Thema, das kreative, lebendige Methoden, die das Selbstbewusstsein, die Ich – Stärke und die eigene Wahrnehmung fördern, ganz wichtig sind, um Kinder gut und umfangreich zu schützen.

Eine positive, pädagogische unterstützende Haltung lässt sich u.a. an den angewandten Methoden festmachen.

Weitere Infos auch unter:

www.achterwinter-beratung.de, für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.